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Vorlesungsaufnahmen, die auf dem Telefon selbst transkribieren

Eine Vorlesung ist eine lange Aufnahme mit einer einzigen sprechenden Person, gemacht in einem Raum mit unberechenbarer Akustik, und sie muss meistens zu Text werden, den andere Leute lesen. Genau diese Kombination macht Lehre zu einer anderen Aufgabe als eine Sprachnotiz. Deshalb geht es hier um die drei Dinge, die tatsächlich entscheiden, ob ein Telefon reicht: wie lange es transkribieren kann, was die Studierenden bekommen und was passiert, wenn der Raum kein Netz hat.

Die Frage nach der Länge, präzise beantwortet

Zwei Zahlen werden leicht verwechselt, hier also getrennt. Die Aufnahme hat in keinem Tarif eine Grenze durch die App — die Beschränkung ist der freie Speicher auf dem Telefon. Die Transkription hat eine: 5 Minuten jeder Aufnahme im Gratis-Tarif, bis zu 3 Stunden mit Pro. Wenn du an eine Grenze stößt, stoppt die Aufnahme nicht; das Audio läuft bis zum Ende der Sitzung weiter und wartet auf dich.

Für eine wöchentliche Neunzig-Minuten-Vorlesung heißt das: Der Gratis-Tarif nimmt das Ganze auf und transkribiert einen Anfangsteil, und Pro ist das, was die komplette Sitzung zu Text macht. Pro kostet 19,99 € im Jahr oder 39,99 € einmalig ohne Verlängerung — für eine Lehrkraft, die aus eigener Tasche statt aus dem Institutsbudget zahlt, üblicherweise die interessantere Zahl.

S9Fertiges Transkript
  • Ein langes Transkript, in die Mitte der Sitzung gescrollt
  • Zeitmarken am linken Rand
  • Lesbarer Fließtext, keine graue Wand

Was die Studierenden tatsächlich bekommen

Das Transkript zu kopieren geht in jedem Tarif, eine Sitzung in die Kursseite zu setzen kostet also nichts. Der Dateiexport — .md oder .txt mit Zeitmarken — ist eine Pro-Funktion, und die Zeitmarken sind der Teil, der ein Transkript für Studierende brauchbar macht: Sie finden die elf Minuten, die sie verpasst haben, statt vierzig Seiten zu lesen.

Zwei ehrliche Warnungen. Ein automatisches Transkript einer Vorlesung enthält Fehler, besonders bei Namen, Formeln und Fachvokabular — veröffentliche es also als Lernhilfe und nicht als Protokoll des Gesagten. Und wenn eine studierende Person ein Transkript oder Untertitel als Nachteilsausgleich braucht, ist das die Aufgabe eines professionellen Untertitelungsdienstes: Dort ist Genauigkeit eine Pflicht und keine Bequemlichkeit.

Zwei verschiedene Sprachzahlen

Die Transkriptions-Engine deckt 99 Sprachen ab, und die Erkennung passiert auf dem Gerät, welche du auch wählst — praktisch, wenn du in einer Sprache lehrst und in einer anderen denkst. Die Oberfläche der App ist eine andere Sache und existiert derzeit in 8 Sprachen. In dieser Kategorie werden die beiden ständig vermischt; es sind nicht dieselbe Aussage, und nur die erste handelt von deiner Vorlesung.

Wann etwas anderes das bessere Werkzeug ist

Als Nächstes die Mechanik: wie du eine Aufnahme Schritt für Schritt transkribierst, warum ein Raum ohne Empfang nichts ändert, oder die Startseite für die Kurzfassung.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine zweistündige Vorlesung mit dem Telefon aufnehmen?

Die Aufnahmelänge wird von der App in keinem Tarif gedeckelt — eine zweistündige Aufnahme ist eine Speicherfrage, keine Lizenzfrage. Was eine Grenze hat, ist die Transkription: Der Gratis-Tarif transkribiert die ersten fünf Minuten jeder Aufnahme, Pro bis zu drei Stunden davon. In beiden Fällen läuft das Audio bis zum Ende weiter; die Grenze schneidet die Aufnahme nie ab.

Kann ich Studierenden das Transkript geben?

Ja, und wie du es weitergibst, hängt vom Tarif ab. Den Text kopieren geht in jedem Tarif, das reicht, um ein Transkript in die Kursseite oder eine E-Mail zu setzen. Der Export als .md- oder .txt-Datei mit Zeitmarken ist eine Pro-Funktion, und die lohnt sich, wenn du das jede Woche machst.

Funktioniert das in einem Hörsaal ohne Empfang?

Ja. Die Spracherkennung läuft auf dem Telefon, ein Seminarraum im Keller ohne einen einzigen Balken verhält sich also genau wie ein Raum mit vollem WLAN. Es gibt keine Sitzung, die mit einem Server geöffnet werden müsste, und nichts, was hinterher auf einen Upload wartet.

Und wenn die Vorlesung nicht auf Deutsch ist?

Die Transkriptions-Engine behandelt jede Sprache auf ihrer Liste gleich — die Erkennung läuft auf dem Gerät, welche du auch wählst, und die Liste ist lang. Die Oberfläche der App ist eine eigene und deutlich kürzere Liste, die Menüs können also in einer anderen Sprache sein als die Vorlesung.

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